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Blutauffrischung ist immer gut, aber von einer Transfusion sind wir noch weit entfernt

Rückblickend lässt sich die Kampfstrategie der Linken und mit ihnen im Schlepptau, die der Netten und Naiven, präzise erkennen und deren Vorgehensweise nachvollziehen. Ihr Motto hiess: „Das Zugpferd Blocher muss aus dem Rennen genommen werden, koste es was es wolle“. Der scheinbar unaufhaltbare Aufstieg der Volkspartei musste endlich ein Ende finden. 

Der vorab freundlichste und am wenigsten verfängliche Weg war es, Blocher in den Bundesrat zu hieven. Damit, dachte man, würde man den Chefstrategen einerseits sicher und wirkungsvoll vom Karren der Partei losspannen und anderseits ihn selber, in der neuen Funktion als Bundesrat, ruhig stellen. Dieser Coup misslang gründlich. Weder die SVP konnte in ihrem Feldzug gestoppt werden, noch gelang es, Blocher als braven Bundesrat im Zaum zu halten. Das Gegenteil traf ein. Zum ersten Mal in der Geschichte führte ein Magistrat sein Amt effizient und zielgerichtet. Die Ergebnisse in der Asylpolitik sind bekannt und müssen nicht kommentiert werden. Ein Vergleich mit der heutigen Situation erübrigt sich. Es würden einem bestenfalls Tränen in die Augen schiessen. Aber nicht nur das. Auch seine kompetenten und zielorientierten Mitberichte liessen die übrigen Bundesratsmitglieder erblassen. Zugegeben, pflegeleicht ist Blocher nicht. Das war er noch nie und das wird er auch nie sein, Gott sei Dank!

Das Spiel der Verräterin
Nun kam der zweite Streich. Blocher musste man aus diesem Amt loswerden und zwar so schnell als möglich. Mit seiner Abwahl sollte er nun endgültig zum Schweigen gebracht werden. Vorab musste ein Konstrukt von Lügen und Intrigen aufgebaut werden. Lucrezia Meier , Schatz, die Frau des legendären Nacktspringers der Zürcher Langstrasse, nutzte dazu ihre konzentrierte christliche Verlogenheit. Aber auch dieses Manöver misslang, wenn auch nur sehr knapp. Nur ein glücklicher Umstand brachte die Wahrheit ans Tageslicht. Und immer flankiert von einer linken Medienbande, die mit aller Kraft das Vorhaben stützte und förderte. Wir sehen sie noch vor uns, die Bilder der klatschenden und lachenden Gegner und Hyänen, als Blocher die Arena der Hinterhältigen verliess. Mit dieser Demütigung sollte die Ära Blocher nun ein für alle Mal besiegelt werden.

Aber weit gefehlt. Auch dieser Feldszug ging in die Hosen, aber er kostete uns Opfer. Das Spiel der Verräterin aus den Bergen zwang die Partei, eine ganze Sektion aus den Reihen zu verbannen. Mit unverminderter Kraft zogen unser Parteipräsident, zusammen mit Blocher und den anderen Parteileitungsmitglieder am Karren der Partei, getreu nach dem Motto: „Was uns nicht umbringt macht uns stark“.

Und der Dritte folgt sogleich
Ich kann mir vorstellen, wie sie ihre Köpfe in den Hinterzimmern marterten und alle möglichen Wege, Taktiken und Strategien ausheckten um endlich ihr Ziel zu erreichen. Und sie fanden einen Weg. Einmal mehr im engsten Verbund mit den Medien. Statt die wichtigen Themen und Angriffe der SVP wie gewohnt zu parieren, schwiegen sie. „Totschweigen“, hiess ihre Strategie. Zudem kamen ihnen Vorfälle wie die Atomkatastrophe in Japan sehr gelegen. Tatsächlich führte der Fukushima , Effekt zu Erfolgen im Grünen Lager, genauer gesagt im Grünliberalem Lager. In der Folge mussten alle grossen Parteien Federn lassen, auch wir. Und obwohl wir nach wie vor die stärkste Kraft in diesem Land sind und sowohl FDP wie auch CVP ihren sukzessiven Zerfall nicht bremsen konnten, wurden unsere marginalen Verluste bis zum geht nicht mehr ins Zentrum der Diskussionen gerückt. Auch das gehörte zur Strategie der Linken und Netten. Dieses war der dritte Streich.

Unsere starke Führung destabilisieren
Und sie übernahmen auch gleich unsere Übungsbesprechung. Seit Tagen und Wochen erklären sie uns nun die Ursachen unserer Verluste, als ob sie das zu interessieren hätte. Unser Chefstratege und unsere Parteileitung hätten versagt und müssten nun dringend und zwingend ausgewechselt werden. Wohl kaum ein vernünftiger und klar denkender Mensch wird glauben, dass es das oberste Anliegen der anderen Parteien ist, dass wir mit einer neuen Parteiführung wieder erstarken. Nein, sie wollen nur Eines, aber das mit aller Entschlossenheit. Sie wollen unsere starke Führung destabilisieren und unsere Basis gegen sie aufhetzen. Das Ziel ist bekannt. Wie immer und überall bleibt auch da und dort etwas hängen und es lässt sich leider nicht vermeiden, dass Leute aus den eigenen Reihen den Gegnern auf den Leim kriechen und ihnen damit in die Hände spielen. Auch wir kennen sie. Die Möchtegerngrossen, die in solchen Augenblicken jede Gelegenheit nutzen um ins nächste Mikrophon zu pusten um ihr „Bestes“ von sich zu geben. Die Neunmalklugen im eigenen Lager, die uns schon immer vor dem zu harten Kurs gewarnt haben.

Es würde absolut genügen, wenn man den Kopf etwas schräg halten würde um die Substanz konzentrierter zusammenlaufen zu lassen, damit man merkt was wirklich los ist. Blutauffrischung sei jetzt angesagt, meinen sie. Blutauffrischung ist immer gut, aber von der Notwendigkeit einer Transfusion sind wir noch weit entfernt, sehr weit. Mag sein, dass der Pelz unserer „alten Füchse“ etwas grau geworden ist. Ihre Schlauheit und Erfahrung wird uns noch lange den politischen Futternapf füllen. Zum Ärger der Linken und Netten, aber auch zum Frust der Medien.

Emil Grabherr, SVP Weggis

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