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Bundesratswahlen – die Neue Luzerner Zeitung kämpft käftig mit

Ueber Generationen wurde die Schweiz von einem reinen Männergremium regiert. Als die SP erstmals mit einer Frau angetreten ist gab es bei den Bürgerlichen ein Riesengeschrei   Als die FDP kurze Zeit später mit Frau Kopp die erste Frau in den Bundesrat gehievt hat war es zumindest bei der „classe politique“ auffallend still. So nicht ganz beim Bürgerlichen Stimmvolk. Dieses tat sich anfänglich damit schwer, dies umsomehr als die inzwischen stark emanzipierten Frauen nach mehr Frauen schrien. Man wollte sogar eine Frauenquote in der Bundesverfassung verankern. Es mag schon etwas erstaunen, wenn die FDP-Faktionschefin Gaby Huber in der heutigen Sonntagspresse lauthals bekannt gibt, es spiele keine Rolle wie viele Frauen und wie viele aus demselben Kanton im Bundesrat sitzen. Männerdiskriminierung ist scheinbar für die FDP-Chefin ein Fremdwort. Wenn es aber um Machterhalt ihrer Partei geht, wird mit doch etwas fragwürdigen Zahlen gestritten. Auch scheinen dieser Partei alle Mittel recht um andere auszutricksen. Auch in Sachen Wortbrüchigkeit nimmt es die Partei nicht besonders ernst. Gestützt auf Versprechen hat sie dank der SVP  bei der letzten Ersatzwahl ihren zweiten Bundesratssitz verteidigen können. Heute kehrt sie ihrem damaligen Retter den Rücken und spannt mit der Linken zusammen. Was diese Machtprozzerei gebracht hat ist augenfällig. Beim Umbau der Landesregierung im Jahre 2007 , mit der Abwahl von Christoph Blocher und der Erhöhung des Frauenanteils , wurde verheissungsvoll propagiert, wie es nun aufwärts gehen würde. Inzwischen hat selbst das gewöhnliche Stimmvolk längst gespürt welche Zustände im Bundesrat herrschen, auch wenn Frau Leuthard immer wieder das Gegenteil behauptet. Einzig in einem Punkt ist man sich einig. Der SVP darf keinesfalls der ihr nach Wähleranteil zustehende Einfluss gewährt werden. Im Jahre 2011 wird das Stimmvolk zeigen was es von der Machtprozzerei bestimmter Parteien hält. Die Wahlen in 16 Kantonen haben es bereits ans Tageslicht gebracht. In 13 Kantonen hat die SVP zum Teil massiv zugelegt, während die anderen zum Teil herbe Niederlagen einstecken mussten.   

 Oscar Blaser Littau

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