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Die Anti-Minarett-Initiative weckt Emotionen

Es war voraussehbar, dass die gestrige Informations-Veranstaltung in der Stadthalle Sursee die Gemüter erregen würde. Die Referenten NR Walter Wobmann und NR Josef Kunz, sowie die Podiumsteilnehmer NR Yvette Estermann und KR Guido Luternauer als Befürworter, sowie CVP-Präsident Martin Schwegler und Synodalrats-Präsident David Weiss als Gegner der Vorlage waren Garant für eine interessante Veranstaltung.

In seiner Erläuterung zur Initiative machte Walter Wobmann darauf aufmerksam, dass seit der EWR-Abstimmung im Jahre 1992 kaum eine Vorlage das Volk so beschäftigt hat wie nun diese Anti-Minarett-Initiative. Es sei höchste Zeit, dass diese Diskussion in der Schweiz nun endlich geführt werde. Das sogenannte Egerkinger-Komitee habe vor rund vier Jahren festgestellt, dass eine Entwicklung stattfinde die für unser Land gefährlich werden könne. Man habe bemerkt, dass der Islam mit dem Bau von Minaretten seinen Machtanspruch auch nach aussen kund tun wollte. Denn Minarette hätten nichts mit dem Glauben der Moslems zu tun. Es sei deshalb etwas sonderbar, dass plötzlich diese Symbole der Macht aus dem Boden schiessen, Es sei dies eindeutig ein Machtsymbol für neue Länder, ein  Vergleich mit dem Kirchturm sei deshalb grundfalsch. Der Aufschrei in den vom Islam beherrschten Länder (auch der gemässigten) sei der beste Beweis, um was es den Islamisten gehe. Es gebe weit einschneidendere Massnahmen als das Verbot von Minaretten, so etwa das Schächtverbot, etc. Es sei direkt verantwortungslos, den Bau von Minaretten zu verharmlosen, die über 200 Mio Christen, die täglich vom Islam verfolgt werden zeigen deutlich auf mit wem wir es zu tun haben. Damit nicht schleichend der Islam mit der Scharia (Verfassung im Gottesstaat) auf unsere Gesetze Einfluss nehmen kann gilt es diese Anfänge zu stoppen. Darauf gibt es nur eine Antwort „JA zur Initiative und somit JA zu unserer Rechtssprechung“.

Im anschliessenden mit sehr viel Emotionen geführten Podium kam deutlich zu Ausdruck, dass die Realität von den Gegnern heruntergespielt wurde. So etwa der Vergleich mit dem Bau von Natel-Antennen. Die Gegner warfen den Initianten vor, bewusst Angst zu schüren, um die Bevölkerung zu sensibilisieren. In der Diskussion warnte man vor einem Kniefall vor dem Islam ganz allgemein und ein paar islamischen Staaten im Besonderen. Vorläufig würden immer noch wir bestimmen, was in unserem Land zulässig sei. Eine Erpressung vom Ausland dürfe keinesfalls nachgegeben werden. Man habe in letzter Zeit feststellen können was dieser Kurs der Landesregierung gebracht hat. Zudem gelte nach wie vor: „Wer sich bei uns aufhält, hat sich an unsere demokratischen Gesetze und die Rechtsordnung zu halten“ .  

Zum Schluss forderte Kantonalpräsident Josef Kunz die Islamisten auf, die von uns geforderte Toleranz für Andersgläubige auch bei ihnen anzuwenden, und mit der Verfolgung von Christen aufzuhören. So lange dort nicht Einhalt geboten werden könne sei es kaum glaubhaft dass gemachte Aeusserungen der eigentlichen Absicht entsprechen. 

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