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Ein überstürzter Atomausstieg wäre fatal

Ein überstürzter Atomausstieg wäre fatal und auf „Bauchgefühl“ (Angstmacherei) gegründet.

Leserbrief von Katja Staub

Es ist eine ganz schreckliche Sache, die in Japan passiert. Aber die Hauptinsel dieses Landes hat sich um 2,4 Meter verschoben (Spiegel online 18.3.11)!  Wenn sich eine Insel oder ein Land um 2 Meter verschiebt, ist klar, dass da nichts mehr auf einander bleibt. Aber aufgrund dieser Situation in der Schweiz auf Panik zu machen, ist völlig falsch. Warten wir doch einige Monate ab und gehen dann in aller Ruhe dieses Thema an. Es ist unwahrscheinlich, dass auch in der Schweiz in den nächsten Monaten dasselbe passiert wie in Japan. Also kann das Thema Schliessung von Kraftwerken warten, bis wir alle emotional uns beruhigt haben. Fakt ist, dass die Schweiz ohne Kernkraftwerke den nötigen Strom nicht produzieren kann. So müssten wir noch mehr Strom aus dem Ausland beziehen, was uns vom Ausland sehr abhängig macht und ich als Schweizerin nicht möchte. Zudem hat Frankreich die meisten Kernkraftwerke und diese stehen zum Teil sehr Nahe der Schweizer Grenze. Was ist, wenn eines dieser Werke kaputt geht? Machen wir dann für die Radioaktivität unsere Grenze zu? Andere Variante: Wir verzichten auf einen Teil des Stromes: Z.B. Dürfen über den Mittag keine Waschmaschinen mehr laufen, usw..Wer ist dazu bereit? Jeder der einen Atomausstieg wünscht, empfehle ich, eine Führung, z.B. im CKW zu besuchen. Zudem ein Kernkraftwerk live anzusehen und sich erklären zu lassen. Wer dann immer noch einen Atomausstieg möchte, hat sich breiter informiert. Ich bin überzeugt davon, dass unsere Schweiz vom Ausland unabhängig bleiben sollte und wir deshalb: 1. Die Sicherheit unserer Kernkraftwerke über arbeiten und 2. alternative Stromenergien weiter ausbauen müssen. Aber einfach nur aufgrund von schrecklichen Bildern und trauriger Berichterstattung aus dem Ausland zu entscheiden, wir steigen aus der Atomenergie aus, finde ich sehr übereilt begründet. Deshalb: Ein sofortiger  Atomausstieg wäre falsch, macht uns abhängig, kostet jeden von uns persönliche Lebensqualität und gauckelt uns eine falsche Sicherheit vor!

 Katja Staub, Kantonsratskandidatin SVP Luzern-Land

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