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Fusions-Abstimmung hinterlässt Spuren

Wer die Zahlen vom letzten Abstimmungs-Sonntag etwas genauer betrachtet, kann dabei Verschiedenes heraus lesen. Insbesondere das Stimmverhalten der einzelnen Gemeinden lässt verschiedene Schlüsse zu. Zum Beispiel über die Unterschiede, gestützt auf das soziale Verhalten der verschiedenen Regionen. Wieder einmal waren die diesbezüglichen Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Gebieten offensichtlich, wobei sich sogar die Agglomeration (ausser Meggen) mehrheitlich dem ländlichen Stimmverhalten angeschlossen hat.

Augenfällig war wieder einmal die sich diametral präsentierenden Abstimmungs-Ergebnisse von Littau und Luzern. Während Littau deutlich abgelehnt hat, so stimmte die Stadt Luzern ebenso deutlich zu. Diese Feststellung haben wir in den letzten Jahren immer wieder gemacht. Die Fusionsgegner haben im Vorfeld der mit der Brechstange erzwungenen Fusion immer wieder davor gewarnt, weil in den beiden Gemeinden zwei grundverschiedene Kulturen gelebt werden. Mit der bewussten Verbreitung von Unwahrheiten, inbegriffen der Unterdrückung von Akten, hat man eine knappe Zustimmung erreicht die heute von einer klaren Mehrheit in Littau ganz offen bereut wird. Die äusserst schlechte Stimmbeteiligung spiegelt den Frust beim bisher politisch interessierten Teil der Littauer Bevölkerung wider. Nur gerade 32% machten in Littau. von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Dies ist die mit Abstand schlechteste Beteiligung im ganzen Kanton.

Die Fusion wirft bereits im Voraus ihre Schatten. Die Ohnmacht in der Umsetzungsphase der Fusion zeigt bereits auf wie die Mitbestimmung in einem GrossLuzern funktioniert und was alles auf höherer Warte entschieden wird. Der Abstimmungs-Sonntag hat gezeigt, dass viele bisher engagierte LittauerInnen sich zurückziehen werden, bis hin zur vollständigen politischen Isolation. Dies kommt der insbesondere von Linken und Linkslastigen dominierten Führungs-Elite gar nicht so ungelegen. Sie hat es umso leichter ihrer linkslastigen Politik im „Moloch GrossLuzern“ zum Durchbruch zu verhelfen. Es bleibt zu hoffen, dass nun der übrige Kanton aufwacht und sich den Plänen der von Grössenwahn getriebenen Luzerner Regierung widersetzt und weitere Fusionspläne begräbt. Der letzte Abstimmungs-Sonntag gibt mir diesbezüglich ein gutes Gefühl.

Oscar Blaser

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