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Themenparteitag in Kriens

„Wegweisend“ , erfolgreicher Themenparteitag der SVP in Kriens

 Medienmitteilung zum Themenparteitag vom 23. Oktober 2010

 Am Samstag, 23. Oktober 2010, fand in Kriens der Themenparteitag der SVP Kanton Luzern statt. Unter dem Motto „Wegweisend“ präsentierte die SVP eine Informationsveranstaltung der etwas anderen Art. Das Programm bot eine Attraktion nach der anderen. Die Höhepunkte bildeten das Hauptreferat von Nationalrat Prof. Christoph Mörgeli, die lyrischen Darbietungen Oskar Freysingers und das eindrückliche Vertiefungsreferat des Luzerner Schwingerstars Daniel Hüsler.

 „SVP wählen bedeutet Ja zur Schweiz“

Nach dem Einzug der Treichlergruppe aus Emmenbrücke und einem ersten Ständchen volkstümlicher Musik, erklärte der Präsident der Wahlkommission, Urs Meyer, den Themenparteitag 2010 für eröffnet. Alsbald konnte der Hauptreferent Nationalrat Prof. Christoph Mörgeli im Beisein der drei Luzerner SVP-Nationalräte Josef Kunz, Felix Müri und Yvette Estermann, diverser Kantonsratsmitglieder sowie weiterer Mandatsträger seinen kernigen, mit viel Humor und Biss gespickten Vortrag starten. „Je weniger die SVP an sich selbst denkt, desto mehr denkt das Volk an die SVP“, mahnte der SVP-Stratege die Mandatsträger, die Dinge konsequent beim Namen zu nennen und die SVP-Grundsätze nicht zu verwässern. Nur klare Positionen und eine ehrliche Politik verschafften der SVP mehr Glaubwürdigkeit und liessen sie die Wahlen 2011 gewinnen. Es müsse der SVP Kanton Luzern gelingen, die Wähler davon zu überzeugen, dass jede Stimme für die SVP ein „Ja zur Schweiz“ bedeute.

 Kernthema Sicherheit

In seinem ersten Gedicht liess Oskar Freysinger, der schillernde Nationalrat aus dem Kanton Wallis, seinen Gedanken zum Thema Sicherheit freien Lauf. „Luzern ist bald vor dem Hochdeutschen sicher“, stieg Freysinger dabei unter anderem auf die jüngst lancierte Luzerner Volksinitiative „Für Mundart im Kindergarten“ ein. Bevor der Obwaldner SVP-Nationalrat Christoph von Rotz in seinem anschliessenden Referat das Thema vertiefte, sorgte der von Roberto Bracchi geleitete „Sicherheitspolitische Stammtisch der etwas anderen Art“ für Auflockerung. Völlig spontan und „direkt von der Leber weg“ diskutierte Bracchi (Vizepräsident der Wahlkommission) mit Paul Winiker (Gemeinderat Kriens) und Anian Liebrand (PR-Chef SVP Kanton Luzern) über die desolate Situation der Schweizer Armee, die vorherrschende Jugend- und Ausländergewalt sowie die viel zu lasche Einbürgerungspraxis in der Schweiz.

 Kernthema Schweizer Werte

Wenn es um Schweizer Werte gehe, „dann hört der Spass auf“, gab sich Nationalrat Oskar Freysinger bedrückt, als er auf deren sinkenden Stellenwert in der heutigen Gesellschaft zu sprechen kam. Angesichts dessen liess Freysinger seine gefürchteten Sprüche für einmal beiseite und schlug statt dessen nachdenkliche Töne an. Doch auch seine Ode an die Schweizer Heimat erntete einen nicht weniger tosenden Applaus, wie dieser sonst so typisch für seine pointierten Satiren ist. Im darauf folgenden Stammtisch zu den Schweizer Werten kamen die Teilnehmer auf die Tugenden zu sprechen, welche die Schweiz stark gemacht hatten: Wille, Fleiss, Disziplin, Bescheidenheit, aber auch die weitsichtigen Entscheide unserer Vorväter, die unseren 1848 gegründeten Bundesstaat zu einem weltweit bewunderten Sonderfall mit einzigartigen Volksrechten und direkter Demokratie formten. Die föderalistischen, dezentralen Strukturen sowie das Milizprinzip und bürgernahe Staatsstrukturen bildeten die Grundlage für den Aufstieg der Schweiz zur wettbewerbsfähigsten Nation der Welt. Leider sind die Werte, welche den Erfolg unseres Landes ausmachten, immer mehr bedroht.

 Starkes Vertiefungsreferat von Daniel Hüsler

Starke Worte hörte das Publikum im Vertiefungsreferat des bekannten Schwingers Daniel Hüsler aus dem Luzerner Hinterland. Auf authentische Art und Weise erzählte er von seinen Erfolgsrezepten im Schwingsport, um dann den Link zur Politik zu schlagen. „Im Schwingen geht es im Grunde genommen um die gleichen Werte wie in der Politik“, so Hüsler. Wichtig sei, sich selbst und seine Fähigkeiten richtig einzuschätzen, hartes Training, Ausdauer und Konstanz, aber auch die Fairness dem Gegner gegenüber und das Bewusstsein, bei Erfolgen auf dem Boden zu bleiben sowie bei Niederlagen nicht aufzugeben.

„Walterli“ alias Urs Dickerhof

Den Abschluss machte der Regierungsratskandidat der SVP Kanton Luzern, der Emmer Gemeinde- und Kantonsrat Urs Dickerhof. Bevor dieser den Anwesenden erklärte, wofür er in der Luzerner Regierung einstehe (Eigenständigkeit, Gemeinsinn und Eigenverantwortung), spielte Roberto Bracchi eine Szene aus dem Schweizer Filmklassiker „Wilhelm Tell“ ein. Nämlich jene, in der Tell vom despotischen Vogt Gessler dazu genötigt wurde, dem geliebten Sohn Walterli einen Apfel vom Kopf zu schiessen. „Schiess Papi, ech ha kei Angst“, sagte der Bub stolz. Tell traf den Apfel, der fremde Vogt war geschlagen. Bracchi offenbarte der SVP-Familie, dass jener Junge, der in „Wilhelm Tell“ den Walterli spielte, kein Geringerer als SVP-Regierungsratskandidat Urs Dickerhof war. Wenn das keine guten Voraussetzungen für die kommenden Wahlen sind!

Anian Liebrand, PR-Chef der SVP Kanton Luzern

 

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