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Die EU bröckelt in ihren Grundfesten

Die EU bröckelt in ihren Grundfesten

Leserbrief von NR Yvette Estermann zum Beitrag über die EU

 Die EU bröckelt in ihren Grundfesten und niemand will es richtig wahr haben. Die Machtzentrale in Brüssel wird aber eher das ganze Konstrukt und damit einige Länder in den Ruin stürzen als zuzugeben, dass die EU nicht natürlich gewachsen, sondern eine intellektuelle Totgeburt ist. Die EU geht ihrem Ende entgegen und schlägt um sich, wie der Artikel in der NLZ von heute „Der Bundesrat legt sich in Brüssel quer“ beweist.

Sehen Sie einmal die Statistiken der OECD-Länder in den verschiedenen Bereichen an. Die kleine Schweiz, ist in vielen Bereichen ganz oben oder auf den ersten Plätzen. Also gibt es sicher einen Grund anzunehmen, dass das kleine und überschaubare Land auch unter den Grossen , ohne EU – sehr gut überleben kann.

Am 20. Mai 1992 reichte die Schweiz ein EU-Beitrittsgesuch ein. Seitdem gab es viele Bemühungen, dieses Gesuch als hinfällig zu erklären. Die Antwort des Bundesrates klingt aber immer in etwa gleich: Wir wollen die EU nicht verärgern… Es bringt der Schweiz keine Vorteile… Ich denke, die EU hat andere Sorgen, als sich über ein Schreiben aus der Schweiz aufzuregen. Ganz im Gegenteil sollte die Schweiz auf die Schwächen und Fehler der EU aufmerksam machen und damit bewirken, dass die Demokratie und der daraus folgende Wohlstand für die Menschen in der EU verbessert wird. Nach mehr Demokratie sehnen sich nämlich Millionen EU-Bürger! Die Schweiz kann nach einer Hinfälligkeit des Gesuches selbstbewusst kommende Verhandlungen führen, ohne ein Bittsteller der EU zu sein! Die Vorteile liegen bei uns! Es braucht nur Verhandlungsgeschick und ein grosses Herz für unsere Schweiz. Die Erfolge werden nicht lange auf sich warten lassen!

Unser Land ist für die ganze Welt ein Vorbild und ein Hoffnungsträger, was Freiheit, Unabhängigkeit und Demokratie angeht. Vielleicht versuchen deshalb antidemokratische Mächte im In- und Ausland die Schweiz zu schwächen oder sogar zu vernichten. Es braucht deshalb viele Anstrengungen, die von vergangenen Generationen aufgebaute Demokratie, unsere Neutralität und den Wohlstand unseres Landes nicht nur zu verteidigen sondern weiter auszubauen!

Yvette Estermann

Nationalrätin SVP

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