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Die SVP hat nun auch in Wikon Fuss gefasst!

Wir gratulieren herzlich der neuen SVP Ortspartei Wikon und ihrem Präsidenten Silvan Schütz, für Ihre Bereitschaft sich für unsere Partei und unser Land zu engagieren. Hier ein Auszug darüber aus dem aktuellen Willisauer Boten:

Wikon Am nördlichsten Zipfel des Kantons kommt Bewegung in die Politlandschaft: Die SVP-Ortspartei hat sich gegründet, die Vereinigung Freie Wähler hingegen verschwindet.

Von Evelyne Fischer

Wikon ist der Sonderfall an der Kantonsgrenze: Als einzige Gemeinde im Luzernischen hat das 1400-Seelen-Dorf zwei SP-Vertreter in der Exekutive. Schaut man, welche politische Couleur bei den Kantonsratswahlen 2011 am meisten punktete, zeigt sich Erstaunliches: 28,9 Prozent betrug die Parteistärke der SVP, deutlich vor CVP (24,4 Prozent), FDP (21 Prozent) und SP (13 Prozent). «Mit dieser Ausgangslage ist es höchste Zeit, dass sich die SVP auch auf kommunaler Ebene bemerkbar macht», sagt Silvan Schütz . Der 28-jährige Bauleiter ist der Präsident der neu gegründeten Ortspartei. Am kommenden Dienstag deponiert die SVP ihre Gründungsdokumente auf der Gemeindekanzlei, im Frühjahr lädt sie zur offiziellen Feier.

Anfang Oktober hatte Schütz zusammen mit Urs Liechti, Vizepräsident der Kantonspartei Luzern, und Robert Arnold, Präsident der Amtspartei Willis­au, zu einem runden Tisch geladen. «Wir wussten von Sympathisanten im Dorf und wollten den Puls fühlen», so Schütz. Ein halbes Dutzend Interessierte erschien zum ersten Termin, zehn waren es beim zweiten. «Der Aufmarsch war zwar noch nicht gross. Aber wir haben Gleichgesinnte gefunden, die mit anpacken und etwas bewegen wollen. Das ist viel wert», sagt Schütz. «Unser Ziel war ein breit abgestützter Vorstand. Dies haben wir erreicht.» Er konstituiert sich wie folgt: Den Posten des Aktuars übernimmt Xaver Buck, Ferdinand Staffelbach wird Kassier, Cornelia Keller, Josef Brühlhart und Rudolf Burgherr amten als Beisitzer.

Dass die Wikoner ausgerechnet kurz vor den Kantonsratswahlen eine Ortspartei ins Leben rufen, kommt nicht von ungefähr. «Jetzt befassen sich die Bürger wieder vermehrt mit politischen Themen», sagt Silvan Schütz. «Diesen Schwung wollen wir nutzen.» Was aber nicht heissen soll, dass die SVP gleich einen Kandidaten aufstellt. «Ein guter Wein muss reifen, bevor er entkorkt wird.» Hinzu komme: Eine Ortspartei fasse in Wikon keine leichte Aufgabe. «Die Hälfte unserer Bürger orientiert sich Richtung Aargau. Wir sind gefordert, ihr Augenmerk vermehrt auf die kantonalen und kommunalen Themen zu lenken.» Welchen Brennpunkten sich die SVP vor Ort widmen will, ist noch nicht in Stein gemeisselt. «Sicher werden wir bei der anstehenden Schulhaussanierung und beim Budget ein Wort mitreden», sagt Silvan Schütz. «Eine Steuererhöhung werden wir bekämpfen. Man muss den Finanzmotor der Gemeinde nicht abwürgen, aber die Ausgaben kürzen und überwachen.»

Fluch oder Segen?
Der Gemeinderat wartet ab, wie die neue Ortspartei die Debatten verändert. «Ob die SVP für die Diskussion etwas bringt, wird sich zeigen», gibt sich Gemeinde-präsident Hans Golling diplomatisch und fügt an: «Grundsätzlich ist es das gute Recht jedes Bürgers, eine Ortspartei ins Leben zu rufen.» Die Gründung sei ein Zeichen dafür, dass sich die Leute um politische Fragen kümmern wollen. «Ihre Absichten sollen sie dann aber auch konstruktiv einbringen, wie es die direkte Demokratie verlangt.»

Vereinigung Freie Wähler Wikonlöst sich auf
Während die SVP eine neue Ortspartei aus der Taufe hob, wurde die Vereinigung der Freien Wähler beerdigt, wie man aus der Verwaltung vernehmen konnte. «Unser Forum hat sich überlebt», sagt Sprecher Xaver Buck. Vor 25 Jahren hätten sich Wikoner Bürger jeglicher politischer Gesinnung als «Freie Wähler» zusammengeschlossen. «Sonst hatte man damals keine Chance, als Parteiloser im Gemeinderat Fuss zu fassen.» Im Nachhinein habe sich die Vereinigung wohl zu wenig positioniert. «Dies erschwerte die Suche nach neuen Mitgliedern und besiegelte unser Ende», so Buck. Zudem seien die Freien Wähler an Gemeindeversammlungen nie formiert aufgetreten. Jedes Mitglied musste mit seinem eigenen Namen hinstehen. «Wer heute etwas erreichen will, gründet eine Interessensgemeinschaft. Diese hat sofort mehr Gewicht.»

Zufall oder nicht, dass die Freien Wähler ausgerechnet bei der SVP-Gründung von der Bildoberfläche verschwinden? Buck schmunzelt. «Gerade in den letzten Jahren wollten die Freien Wähler stets auch eine Gegenstimme zur SP bilden.» Er dürfte von daher nicht der Einzige sein, der künftig unter der SVP-Flagge politisiere , «konstruktiv», wie er betont. «Und persönlich eher im Hintergrund.»

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