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Leserbriefe

Nach Covid19 braucht es nun nicht noch KOVI20 – KOVI NEIN

Diese Initiative verfolgt zwar sympathische Ziele, ist aber untauglich und schiesst am Ziel vorbei. Die Initiative ist klar abzulehnen. Die armen Geschädigten in den Drittwelt-Ländern werden davon nichts abbekommen. NGO`s werden Betriebe mit Klagen und Behauptungen eindecken. CH-Gerichte müssen dann die Beweis-Qualität vor Ort überprüfen, was nicht nur sehr teuer, sondern fast unmöglich ist, da sie von den Behörden dieser Länder meist nicht unterstützt werden. Das mündet in langwierigen Verfahren und am Schluss in teuren Vergleichen. Früher hiess dies Ablasshandel. Um sich gegen begründete, aber leider auch gegen unhaltbare Anschuldigen schützen und dann verteidigen zu können, müssen alle KMU`s ein teures System der Nachverfolgung installieren. Laut Initiative umfasst die Sorgfaltspflicht die gesamte Geschäftstätigkeit eines Schweizer Unternehmens im Ausland.

Das «erpresste» Geld fliesst dann primär an die klagenden Organisationen und die Kosten an die hiesigen Konsumenten und die Steuerzahler.  Vor Ort wird sich leider Nichts ändern und die armen Betroffenen werden wenig oder gar Nichts vom Geld abbekommen. Dafür werden viele NGO`s, mit finanziellen Mitteln ausgestattet, um die eigenen, gutbezahlten Jobs, von „vermeintlichen Gutmenschen“ zu finanzieren. Dem JA-Komitee-Flyer kann man die eigentlichen Profiteure dieser Initiative entnehmen.

Statt der Umsetzung dieser verantwortungslosen Initiative ist das verantwortungsvolle Einkaufen und boykottieren solcher Unternehmen der effektivere Weg. Damit können wir schon morgen beginnen, ohne diese Initiative umsetzen, die auf allen Seiten nur die Einkommen von Juristen sichert. Leider werden angeklagte Grossunternehmen oft von verantwortungslosen, ausländischen «Top-Managern“, mit horrenden Löhnen, geführt. Das nennt man qualifizierte Zuwanderung. Nicht das Verhalten von Unternehmen, sondern das skrupellose Verhalten von überbezahlten Top-Managern passen nicht zum Image der Schweiz.

Guido Müller

Ebikon

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