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Ärger um Asylzentrum Nottwil: Endlich Informationspolitik verbessern!

EDITORIAL des Parteisekretärs

11 Polizeieinsätze in 3 Monaten – und die Zentrumsleitung will die Missstände unter dem Deckel behalten! Seit Eröffnung des Asylzentrum Nottwil Mitte Januar 2013 häufen sich die von Asylbewerbern begangenen negativen Vorfälle und Straftaten. Es ist den SVP-Mitgliedern Werner Birrer (Alpnach OW) und Toni Büchler (Nottwil) zu verdanken, dass die Vorfälle nun ans Licht gekommen sind und die Behörden Stellung beziehen mussten.

Was ist geschehen?

Mitte April sind mehrere Asylanten (darunter solche, die illegal untergetaucht sind) am helllichten Tag in ein Haus in Nottwil eingebrochen und erbeuteten Gelder von grossem Wert. Der Hausbewohner entdeckte die Eindringlinge, als er nach Hause kam. Völlig aufgelöst, verliess er schreiend das Haus und verständigte die Polizei. Mithilfe von Joggern und Radfahrern konnte die geschädigte Person den flüchtenden Asylbewerber aus Westafrika auf Distanz verfolgen. Drei zu Hilfe eilende Bürger schafften es, den Einbrecher daraufhin in der Nähe des Sees zu überwältigen und der Polizei zu übergeben.

Leider war dies nicht der erste Vorfall, worin die in Nottwil stationierten Asylanten verwickelt waren. Innert drei Monaten kam es zu elf Polizeieinsätzen, auch die Feuerwehr musste schon ausrücken. Die Bevölkerung von Nottwil schwebt in Sorge, berechtigte Kritik an der mangelhaften Informationspolitik kommt auf.

All diese beunruhigenden Vorfälle versuchte die Leitung des Asylzentrums unter dem Deckel zu halten. Es wurde nur so viel zugegeben, wie unbedingt nötig – „Zweckoptimismus statt Transparenz“, lautete die Devise. Dabei ist es für den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses essentiell, die Bevölkerung ehrlich und transparent über alle Facetten des Asylbetriebs zu informieren. Die Bürger haben ein Recht, auch über Missstände und deren Hintergründe orientiert zu werden.

Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen aus ihrer Informationspolitik des Schweigens lernen und endlich wirksame Massnahmen eingeleitet werden, um die Bevölkerung vor Übergriffen und Einbrüchen zu schützen. Die Aufstockung der Sicherheitspatrouillen sind hierzu ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Die Fortsetzung einer Kommunikation des Lavierens und Beschönigens sind dagegen eindeutig fehl am Platz. Renitente, kriminelle Asylanten haben unser Land umgehend zu verlassen. Die Schraube muss angezogen werden, unter anderem durch ein Ja zur Asylgesetzrevision am 9. Juni 2013. Werden aus den Vorfällen von Nottwil keine Lehren gezogen, müssen sich die Behörden nicht wundern, dass sich die Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land gegen Asylzentren in ihren Gemeinden wehren und ihnen kein Vertrauen mehr schenken.

Anian Liebrand, Sekretär der SVP des Kantons Luzern

Zu den Leserbriefen:

Asylzentrum Nottwil – Alles Friede, Freude, Eierkuchen? (Toni Büchler)

Ärger um Asylzentrum in Nottwil (Werner Birrer)

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