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Armeeflüge über Wildruhezonen!

Leserbrief zum Artikel Armeeflüge

Armeeflüge über Wildruhezonen!

In einem Zeitungsartikel lässt Landrätin Annaliese Russi (Grüne Altdorf) ihrem Unmut freien Lauf. Sie ärgert sich, dass Armeehelikopter rücksichtslos über Waldruhezonen und Jagdbanngebiete fliegen. Damit werden die Tiere in Angst und Schrecken versetzt und kommen nicht zur Ruhe.

Es ist schön, dass es Leute gibt, die einsehen, dass unsere Wildtiere auch die nötige Ruhe brauchen. Noch schöner wäre es, wenn die gleichen Leute auch einsehen würden, dass unsere frei lebenden Tiere seit der Ansiedlung von Luchs und Wolf  rund um die Uhr nicht mehr zur Ruhe kommen. Wer sich mit der Natur auch nur ein bisschen näher befasst, merkt deutlich, dass sich die Wildtiere plötzlich ganz anders verhalten. Sie leben in ständiger Angst und sind nicht mehr in freien, ruhigen und friedlichen Gruppen anzutreffen. Sie sind sich ständig der Gefahr bewusst, beim Auftreten der Raubtiere reflexartig flüchten zu müssen. Ganz besonders sind die Muttertiere, die ihr Kitz irgend in einem Versteck gesetzt haben, betroffen. Die säugenden Muttertiere werden zu einer leichten Beute für Luchs und Wolf. Dass danach ihre Kitze dem qualvollen Hungertod entfallen, stört offenbar jene Leute und Verbände nicht, die von sich behaupten, ein Herz für Tiere zu haben. Auch Bilder eines Mutterschafs, welches mit nachschleppender Gebärmutter und Innereien noch lebend, mit letzter Kraft zu flüchten versucht, weil der Wolf brutal ein Stück Fleisch ab seinem Körper gerissen hat, stört die Befürworter dieser Raubtiere nicht! Solche Bilder und Geschehnisse  werden denn auch bewusst nicht veröffentlicht!! Auf solch schreckliche Art fallen diesen Raubtieren auch unzählige Wildtiere zum Opfer. Die Armeehelikopter der Schweizer Luftwaffe sind längst nicht alleine schuld, dass unsere Wildtiere nicht zur Ruhe kommen.

                                                                       Franz Stadelmann, Escholzmatt

                                                                       Vorstandsmitglied „Arbeitsgruppe Berggebiet“

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