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Frei sein , frei bleiben!

Veranstaltungsbericht zum 12. Sempachertag vom 14. September 2012

Die frohgelaunte „SVP-Familie“ wurde beim Apéro von Alphornklängen des Trios „Rotbach“ feierlich empfangen und anschliessend von OK-Präsident Guido Luternauer begrüsst. Er wie auch der neue Kantonalpräsident Franz Grüter betonten, dass das diesjährige Motto „Frei sein und frei bleiben“ gerade in der jetzigen Zeit immer aktueller werde.

Grüter meinte, dass Subsidiarität und vor allem die direkte Demokratie als Voraussetzung und Garanten einer freiheitlichen Ordnung immer mehr gefährdet würden durch automatische Übernahme von EU-Recht oder durch Vollzugsboykott vom Volk angenommener Initiativen wie z.B. bezüglich jener der Ausschaffung krimineller Ausländer vom 28. November 2010. Die SVP gebe hier als einzige Partei konsequent, kontinuierlich und wirksam Gegensteuer in dem sie z.B. die Durchsetzungsinitiative lanciere oder das Referendum gegen das ein Präjudiz schaffendes Stromabkommen mit der EU ergreife.

Nach dem vorzüglich mundenden Nachtessen stellte der Nidwaldner Kantonalpräsident Christoph Keller den diesjährigen Gastkanton Nidwalden vor: Obwohl dieser mit 274 km2 und rund 41’000 Einwohnern nur rund 1/6 der Fläche bzw. 1/9 der Bevölkerung des Kantons Luzern ausmache, sei er sehr vielfältig und wirtschaftlich stark. So seien z.B. die ersten Luftseilbahnen der Schweiz hier entwickelt und gebaut worden und mit 90 solcher Anlagen habe man heute noch das dichteste Netz. Aber auch renommierte Firmen wie die Pilatus Flugzeugwerke, die Glasi Hergiswil, die Steinag Stansstad, die Bettermann-Gruppe oder GFK-Demoscope trügen nebst unzähligen Kleingewerblern und immer noch 500 Bauernbetrieben dazu bei. Nidwalden sei beim nationalen Finanzausgleich (NFA) einer der 9 Geberkantone und liefere momentan immerhin 17 Millionen Franken pro Jahr ab, von dem u.a. auch der NFA-Nehmerkanton Luzern profitiere. Christoph Keller meinte auch etwas ironisch, dass der Kanton Nidwalden für den Fall, dass die Schweiz der EU beitrete, wohl eine neue Eidgenossenschaft gründen würde, um die Stärken, die seinen Kanton wie auch unser Land insgesamt stark gemacht hätten, beizubehalten.

Der Hauptreferent des Abends und Bruder des Vorredners, Nationalrat, Historiker und Weltwoche-Redaktor Peter Keller, beleuchtete die historische Sempacherschlacht von 1386 aus heutiger Sicht. Erstmals sei in diesem Kampf ein hochgerüstetes Ritterheer von 3’000 bis 4’000 Mann von einer Gruppe bunt zusammengewürfelter Bauernkrieger vernichtend geschlagen worden. Damit sei damals die Welt vom Kopf auf die Füsse gestellt worden, d.h. die Ständegesellschaft sei zumindest in der Innerschweiz aus den Fugen geraten. Der Urkeim der späteren Demokratie sei gesät worden. Die SVP habe heute die Aufgabe, die Rückkehr zu feudalen, antidemokratischen Strukturen zu verhindern.

Durch das ganze Programm führte übrigens charmant Kantonsrätin und Amtsparteipräsidentin Angela Lüthold-Sidler, für Unterhaltung während den Essenspausen war Musik-Allrounder Erich Bättig besorgt, die rassige Showeinlage vor dem süssen Dessert wurde von der Surseer Line-Dance-Gruppe „Black Kodiak“bestritten.

Nach ausgiebigen Diskussionen und dem Abholen der Preise einer auch dieses Jahr sehr reichhaltigen Tombola verliessen die rund 250 Anwesenden nach und nach den höchst gelungenen Anlass.

Robert Furrer, Oberkirch

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