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Littauer Gemeinderat – Politisch höchst bedenklich

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Politisch höchst bedenklich

Ob sich die gestrige Aussage von Urs W. Studer bewahrheiten wird, wonach alle Entschädigungen an die ehemaligen Littauer Gemeinderäte rechtens seien, wird sich zeigen. Was aber heute schon negativ feststeht ist das Politische Verhalten der Betroffenen. Dieses ist höchst bedenklich. Mit ihrem Vorgehen haben diese Dame und die Herren gezeigt, welchen Respekt sie gegenüber ihren Parlamentariern haben. Dass man dieses Geschäft über zwei Jahre verschleppt hat, statt es ordentlich über Finanzkommission und Einwohnerrat abzuwickeln, hatte seinen Grund. Man war sich bewusst, dass man in der Grossstadt diesbezüglich grosszügiger denkt als in der kleinkarierten Vorortsgemeinde. Auch hat man damit gerechnet, dass der Grossstadtrat zum Teil in Unkenntnis der Fakten sich kaum dieser Rechnungsposition annimmt. Beinahe wäre diese Rechnung aufgegangen. Heute begeben sich diese Leute nun in die Opferrolle, um ihren persönlichen Politischen Schaden zu begrenzen. Bisher ist ihnen dies nämlich immer gelungen. So etwa im Dezember 2001 als eine Sonderkommission den Rücktritt des Gesamt-Gemeinderates gefordert hat. Schon damals waren GP Wicki und SV De Bona dabei. Statt zumindest die nötigen Schlüsse zu ziehen haben ihre beiden Parteien CVP/FDP aus vollen Rohren gegen die SOKO geschossen. Brisant ist auch der Umstand, dass die beiden CVP-Mitglieder der SOKO Heidi Fähndrich und Stefan Roth anschliessend im Gemeinderat Littau Einsitz genommen haben. Daraufhin war verschiedenen Gemeinderäten jedes Mittel recht um auf die SVP und deren Fraktions-Chef in menschenverachtender Weise zu schiessen. und jede Menge „Dreck“ auf ihn zu schleudern. Nach dreizehn Jahren Tätigkeit als Fraktions-Chef muss ich ernüchternd feststellen, dass Littau nicht vom Gemeindrat unter der Kontrolle des Einwohnerrat’s geführt wurde, sondern vielmehr regierte der Littauer Gemeinderat in diktatorischer Art mit der Unterstützung der „Grauen Eminenz“ von CVP und FDP. Darin liegt scheinbar auch der Grund, dass der Einwohnerrat von vielen LittauerInnen als reine „Muppet-Schau“ bezeichnet wurde. Nachdem nun immer mehr Sachen publik werden für die das Volk wenig oder gar kein Verständnis hat, versucht man bei ihm mittels Tränendrüse Mitleid zu erwecken. Man versucht sich einmal mehr in die Opferrolle zu begeben. Es bleibt zu hoffen, dass das Volk nicht auf den erneuten Trick hereinfällt und den Betroffenen den längst fälligen Denkzettel verpasst.

Oscar Blaser, ex Frakt.-Chef SVP, Littau

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