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Themen der Fraktionen: Für Mundart im Kindergarten

Aus luzernerzeitung.ch:

Am 11./12. März 2013 tagt der Luzerner Kantonsrat. Die Fraktionen geben Einblick in Geschäfte, die ihnen besonders am Herzen liegen. Die 120 Kantonsrätinnen und Kantonsräte debattieren über Geschäfte wie Mundart im Kindergarten, das Energiegesetz oder Fragen zur Zentral- und Hochschulbibliothek. Die sechs Fraktionen des Kantonsrates haben frei Themen herausgegriffen, die ihnen in der kommenden Session besonders am Herzen liegen.

Die grössten Brocken werden wohl die zweite Lesung der Volksinitiative «Für Mundart im Kindergarten», und die Vorlagen zum Thema Geothermie sein. Ausserdem finden die Richterwahlen für das Kantonsgericht statt, das seinen Dienst im Juni dieses Jahres aufnimmt. Zudem stehen auch diverse Vorstösse zu den Themen Asylwesen, Pflegefinanzierung und Verkehr auf der Traktandenliste des Kantonsrates.

Zum Beitrag auf «Neue Luzerner Zeitung Online»: Session: Das sind die Themen der Fraktionen

Der Beitrag der SVP-Fraktion: 

Für Mundart im Kindergarten

Die politische «Ergiebigkeit» der Traktandenliste für die März-Session hält sich im Rahmen.  Neben wenigen Botschaften lässt auch die bescheidene Anzahl der zu behandelnden persönlichen Vorstösse eine «seichte» Debatte erwarten.

Für die SVP-Fraktion wird die 2. Beratung des Kantonsratsbeschlusses über die Volksinitiative «Für Mundart im Kinderkarten» das Schwergewicht darstellen. Wir werden uns vehement für unsere Initiative einsetzen und den Gegenvorschlag der Regierung und wohl auch des Parlamentes bekämpfen. Mit der im Gegenvorschlag vorgeschlagenen Änderung des Volksschulbildungsgesetzes werden die Anliegen der Initianten und von 4033 Unterzeichner/innen der Initiative nicht aufgenommen. Der Gegenvorschlag mit dem Inhalt «Im Kindergarten werden Mundart und Hochdeutsch gleichwertig gefördert» zementiert den heute geltenden Zustand in vielen unserer Kindergärten und legitimiert diesen noch gesetzlich.

Der Nutzen von Frühsthochdeutsch ist keineswegs nachgewiesen. Es geht also nicht um die Festlegung eines Prozentsatzes, sondern um den Verlust an Identität. Darum sollen Schweizer Kinder wenigstens im Kindergarten ihre Muttersprache noch sprechen können. Dies ist der Kern der Initiative.

In keinem Land der Welt gibt es eine staatliche Regelung, welche den Gebrauch der eigenen Sprache einschränkt. Als Massnahme zur Integration der vielen Emigranten-Kinder sollen aber unsere eigenen Kinder den Gebrauch ihre Muttersprache einschränken müssen? Dabei wird ausgeblendet, dass gerade die Mundart in ihrer grossen Vielfalt die Lebendigkeit unserer Schweiz darstellt, die auch regionalen Eigenheiten Rücksicht nimmt.

In der Schweiz fördern wir den Erhalt von Minderheitensprachen. Die SVP-Fraktion kämpft darum mit Überzeugung für ein JA zur Mundart-Initiative!

Guido Müller, SVP-Fraktionspräsident, Ebikon

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