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Leserbriefe

„Die Mitte“ ist schlicht überflüssig!

Nun wollen also die seit Jahrzehnten serbelnde CVP und die kurz vor dem Aus stehende BDP fusionieren und als „Die Mitte“ neue Wähler gewinnen.

Warum sich diese von (Noch) CVP-Präsident Gerhard Pfister geäusserte Hoffnung kaum erfüllen dürfte, sei nachstehend dargelegt: – In der politischen Mitte gibt es bereits jetzt mindestens drei Parteien, nämlich die FDP, die GLP und die EVP. Eine vierte Zentrumspartei ist daher schlicht überflüssig! Es ist daher anzunehmen, dass liberal-konservative CVP-Wähler zur SVP oder allenfalls FDP, christlich-ethisch orientierte zur EVP und ökologisch ausgerichtete zur GLP abwandern werden. – Fast niemand glaubt doch ernsthaft, dass aus zwei Verliererparteien ohne Profil nun plötzlich eine Siegerpartei wird? – Machterhaltung um jeden Preis ist das wahre Motiv dieser Fusion! Deshalb „träumt“ Gerhard Pfister wohl schon von zwei Bundesräten für „Die Mitte“ ab 2027.

Dieser „Wunschtraum“ könnte aber unter Umständen auch zum „Albtraum“ werden und „Die Mitte“ könnte eines Tages sogar ohne eine Bundesratsvertretung dastehen! – Inhaltlich passen die beiden Fusionspartner CVP und BDP auch nicht optimal zusammen. So hat z. B. die CVP-DV deutlich Nein gesagt zur Konzernverantwortungsinitiative, diejenige der BDP gleichen Tags aber ebenso klar die Ja-Parole dazu beschlossen.  – Fazit: Aus zwei „Wischiwaschi“-Parteien, die den letzten „Strohhalm“ zur Machterhaltung ergreifen wollen, wird kaum eine Erfolgsstory werden!

Robert Furrer,

Oberkirch

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