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Leserbriefe

Wo die lukrativsten Jobs sind und wer lohnmässig unten durch muss -9 Erkenntnisse zu den Löhnen in der Schweiz

Und steter Tropfen höhlt den Stein. Jährlich werden die Statistiken zu den Entwicklungen der Löhne in der Schweiz veröffentlicht und jedes Mal werden diese Daten so dargestellt, als würden Frauen für gleiche Arbeit deutlich weniger Lohn erhalten. Die im Artikel beschriebenen rund 12%, welche Frauen weniger verdienen sollen, sind grösstenteils erklärbar. Es liegt hauptsächlich daran, dass Frauen und Männer in unterschiedlichen Branchen und Berufen arbeiten. Wichtig ist, dass Frauen und Männer für die gleiche Tätigkeit gleich viel verdienen. Allenfalls unter Berücksichtigung weiterer Parameter, die für die Berechnung des Lohns relevant sind. Die Studie des Bundes aus dem Jahr 2017 hat die Lohnungleichheit in der Schweiz letztmals analysiert und kam zum Schluss, dass es einen „unerklärbaren“ Lohnunterschied von ca. 7% gibt. Doch selbst der Studienleiter, Herr Froidvaux, sagte, dass bei dieser Erhebung nicht alle Parameter berücksichtigt wurden. So wurden Dienstalter, Erwerbsunterbrüche, Zweitausbildung, Fremdsprachen etc. nicht einbezogen. Der effektive nicht erklärbare Lohnunterschied wird also nochmals deutlich tiefer als 7% sein und liegt damit in einem akzeptablen Bereich.

Ebenso muss auch die Untervertretung der Frauen im Topmanagement differenzierter betrachtet werden. Klar ist es wünschenswert, dass es mehr Frauen in diese Positionen schaffen. Aber in Kaderpositionen kommt man nicht direkt nach der Ausbildung, sondern man muss sich einen Leistungsausweis über Jahrzehnte erarbeiten. Die aktuelle Untervertretung liegt also nicht an einer Benachteiligung der Frauen heutzutage, sondern an den Gegebenheiten von vor 30-40 Jahren. Wenn ich die heutigen Frauenanteile an den Unis und Hochschulen sehe, so bin ich überzeugt, dass sich der Frauenanteil im Topmanagement auch ohne weitere staatliche Interventionen oder sogar Quoten erhöhen wird. Immer vorausgesetzt, dass die Frau diesen Posten wirklich will!

 

Thalmann-Bieri Vroni, SVP-Kantonsrätin, Flühli

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