Agglo Luzern explodiert: Wachstum ausser Kontrolle
Die Situation in der Agglomeration Luzern ist ein Weckruf für die ganze Schweiz. Ohne Kurskorrektur droht eine ungebremste Entwicklung mit weitreichenden Folgen.

Die Luzerner Agglomeration wächst rasant und droht unter der Last der eigenen Entwicklung zu kollabieren. Was einst moderates Wachstum war, entwickelt sich heute zu einer flächendeckenden Zubetonierung mit spürbaren Folgen für die Bevölkerung.
Die Entwicklung in den fünf K5-Gemeinden Luzern, Kriens, Ebikon, Emmen und Horw zeigt klar, wohin die Reise geht. Innerhalb von nur zehn Jahren ist die Bevölkerung je nach Gemeinde um rund 7 bis über 15 Prozent gewachsen. Besonders dynamisch ist das Wachstum in den Agglomerationsgemeinden, während selbst die Stadt Luzern weiter deutlich zulegt.
Dieses Wachstum ist kein natürlicher Prozess, sondern das Resultat einer anhaltend hohen Zuwanderung. Parallel dazu hat sich der Ausländeranteil in vielen Gemeinden in den letzten Jahrzehnten teils mehr als verdoppelt. Gleichzeitig entstehen immer neue Überbauungen, ganze Quartiere werden verdichtet oder neu gebaut.
Die Konsequenzen sind offensichtlich. Grünflächen verschwinden, der Verkehr nimmt zu, Schulen und Infrastruktur geraten unter Druck und die Lebensqualität leidet zunehmend. Die Agglomeration Luzern entwickelt sich Schritt für Schritt zu einer Betonlandschaft.
Für die SVP ist klar: Wer diese Entwicklung stoppen will, muss die Ursachen angehen. Die von linker Seite geforderten Massnahmen wie die Begrenzung von Hotelbetten oder eine sogenannte Touristensperre in der Stadt Luzern sind reine Symbolpolitik. Sie lösen kein einziges Problem, gefährden aber Arbeitsplätze und schwächen den Tourismusstandort.
Die einzige wirksame Antwort ist eine kontrollierte Zuwanderung. Nur wenn das Bevölkerungswachstum gesteuert wird, können Infrastruktur, Wohnraum und Umwelt langfristig im Gleichgewicht bleiben.
Die Situation in der Agglomeration Luzern ist ein Weckruf für die ganze Schweiz. Ohne Kurskorrektur droht eine ungebremste Entwicklung mit weitreichenden Folgen.
Darum unterstützt die SVP die Initiative für eine «Keine 10-Millionen-Schweiz». Sie steht für eine nachhaltige Entwicklung, für den Schutz unserer Lebensräume und für die Lebensqualität der eigenen Bevölkerung.
SVP – Für eine lebenswerte Schweiz.